Dienstag, 12. Juni 2012

12.06.12 - Haar - Heimsheim,

Peter
Km 36835: Dienstag 12.06.2012 16:30 Uhr
Endlich alle Papiere fertig. TÜV und Zulassungsstelle haben das O.K. für den PAV gegeben. Mein Silberengel war ja schon präpariert für die große Fahrt. Neue Reifen, Ölwechsel, neue Riemen und Variorollen und alles, was dazugehört.
Also Gepäck aufgeladen und los ging es. Abfahrt Richtung Calais um 17:30 Uhr. Ich wollte so weit fahren wie ich konnte. Einfach Kilometer machen. Sonne und Wolken wechselten sich ab und zwischendurch ein bisschen  Nieselregen. Der Verkehr auf der Autobahn war auch nicht so stark. Der PAV lief einwandfrei und es ging flott vorwärts. Ab Ulm wurde der Regen stärker, also Regenkluft angezogen. Nach Stuttgart schüttete es.  Zähne zusammenbeißen und weiter. An der Ausfahrt Heimsheim gings runter von der Autobahn.Ich hatte genug für heute. Durchnässt suchete ich mir ein Hotel im Ort. In der Alten Post wurde ich dann endlich fündig. Ein einfaches Zimmer mit drei Betten, ich durfte mir eines aussuchen. Nach dem Trockenlegen und Umziehen brauchte ich dringend eine Brotzeit und bekam leckeres griechisches Essen. 
Immerhin an diesem Tag 251 Km in 3:30 Stunden geschafft.

Montag, 11. Juni 2012

11.06.12 - Kempten - Freiburg - Nancy

 Etappe 660 km: Kempten - Freiburg  - Nancy - 12 Stunden
1. Teilroute des Tages - Kempten - Freiburg
2.Teilroute des Tages - nicht mehr alleine: Freiburg- Nancy

Sonntag, 10. Juni 2012

10.06.12 - Abfahrt von Zell am See nach Kempten

Abfahrt von Zell am See nach Kempten - ca 280 KM

Adagio :

Der letzte Tag der ALP Days 2012 beginnen mit strömendem Regen. Wir sitzen am Frühstückstisch unseres Hotels und ich überlege die Abschlussfahrt um dem See im wahrsten Sinne " ins Wasser fallen zu lassen ". Ich habe noch nicht gepackt und auch noch nicht entschieden, welche Sachen jetzt definitiv mit mir durch Frankreich nach GB nehme. Zelt - ja /nein , warme Sachen oder doch nur T-shirts. Während ich noch am Frühstückstisch abwäge, welche Sachen nun mit dem hier her geschickten Paket wieder in  die Heimat gehen, beginnt es aufzuklaren und ich entscheide: erstmal anziehen, hoch zum Treffpunkt und dann spontan entscheiden.

Der Entschluss fällt auf Mitfahren und bis zu unserer Rückkehr auf den Platz und der anschließenden Rollerweihe, ist uns der Wettergott gnädig und es lohnt sich:
Selbst die erst am Vortag von einer Schweizerin gewonnene Faro Basso ist dabei.


Farro Basso 1953

Gegen Mittag bin ich wieder im Hotel  - eigentlich schon viel zu spät zum Auschecken- , aber nun heisst es: kurzentschlossen rein in den Karton, was nicht mit soll, den Rest packen, zahlen und den Hotelpagen mit Geld bestechen, damit er Montag das nicht unerheblich schwere Paket zur Post bringt.

So verlasse ich gegen 13:30 Uhr Zell am See Richtung Bodensee, um mich am nächsten Mittag in Freiburg mit Nicole zu treffen, die mich auf meiner Fahrt durch Frankreich nach Calais begleiten wird.

Ich habe mir vorgenommen, auf meiner Reise die Autobahnen zu vermeiden und so führt mich mein TomTom geradewegs direkt an dem Haus meiner Eltern vorbei über Brannenburg.


Meinen Eltern so nahe, erstatte ich einen Überraschungsbesuch und habe Glück  - sie sind da !  

Wie gerne hätte ich dort die Nacht in meinem eigenen Bett geschlafen, jedoch die Vernunft und der noch vor mir liegende Weg bis Freiburg lassen mich dann doch weiter fahren, um am nächsten Tag eine ansatzweise überbrückbare Strecke bis Mittag bewältigen zu können.  
Und so verlasse ich, nach einer deftigen Brotzeit, das Haus Richtung Kempten, das ich an diesem Abend noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen möchte.
Die die Schönheit der Fahrt über die Dörfer der mir bereits zum Teil bekannten Landschaft bestätigt mich in meiner Entscheidung, dem Rat meiner Eltern zu entsagen und nicht den Weg über die Autobahn Lindau genommen zu haben.Vorbei an kleinen Seen -

Kochelsee



und durch malerische Dörfer erreiche ich Kempten kurz vor völliger Dunkelheit und entscheide mich für eine Übernachtung in einem sehr günstigen Gasthaus mit jedoch recht spartanischer Ausstattung der Zimmer. Immerhin es ist sauber, gegenüber der Kirche und hat ein Restaurant mit im Hause.
In bequemen Haus-Klamotten betrete ich den Gastraum bestelle ein grosses Bier und ein Spätzle Gericht und beschliesse den Abend bei gemeinsamem Fussball.
Da ich der einzige Übernachtungsgast zu sein scheine, werde ich angehalten  noch an diesem Abend mein Zimmer zu bezahlen und da es dort kein Frühstück gibt, plane ich meine Abfahrt am nächsten Morgen gegen 9 Uhr.

Samstag, 31. März 2012

Die ersten Hotsports sind gesetzt

Die Überraschung meines Überraschungsbesuches auf dem Weiswurstessen war perfekt und wir hatten auch die Möglichkeit uns die von ihm minutiös ausgearbeitete Route durch Schottland auf der Karte anzuschauen. Meine Zeiteinteilung passt perfekt in seine Route rein, so dass wir am Ende der ersten Woche sowieso im Raum Newcastle sein werden, von wo aus ich meinen heimweg antrete. Leider gibt es keine weitere Fährverbindung von Schottland aus und wieder ganz nach Harwich runter zu fahren macht angesichts des strammen Zeitplanes keinen Sinn. Auch gibt es keine Verbindung die nach Dänemark führt. Dies wäre für mich dann nur einen Katzensprung nach Hamburg gewesen und so muss ich nun doch noch 2 Tage von Holland aus einplanen um nicht wieder mit Gewalt und schlechtem Wetter auf den letzten Gongschlag zu Hause anzukommen. 

Die ersten Hotspots sind nun gebucht.
  • Autozug HH> München
  • Haus am Gardasee
  • Hotelzimmer zum Grünen Baum in Zell am See
  • Startgeld Alp Days
  • Startgeld zu den World Vespa Days London
  • Reservierung von 4 Tagen Übernachtung vor Ort in einem Einzelzimmer der ansässigen Universität.
  • erste Nacht Schottland nach der Abfahrt aus London
  • Festbuchung Fähre Newcastle> Amsterdam
Alles andere und auch den Weg durch Frankreich lasse ich auf mich zukommen. So habe ich auch auf eine Reservierung des Tunnels Calais - Dover verzichtet und hoffe auf Eingebungen und Übernachtungsmöglichkeiten auf meinem Weg durch Frankreich.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Die Organisation beginnt

Jetzt ist klar  - wir werden im Vorwege der Alp Days vom 7.6.- 10.6.12 noch 4 Tage Gardasee voranstellen - die so genannten Seedays - für alle die nicht nach London weiterfahren werden - und somit wird die Möglichkeit, dass ich an die World Vespa Days 14.6-17.06 noch 3 Wochen Schottland anhängen kann immer unwahrscheinlicher.
Anlässlich eines Weisswurstessens in München werde ich also als Überraschungsgastmitte März dort erscheinen und die Gelegenheit wahrnehmen, mit Pezi die genaue Route durchzusprechen bei der ich Ihn nun für genau eine Woche durch Schottland begleiten werde, bevor ich den Rückweg über Newcastle und die von dort aus startende Fähre zurück auf das Festland nehme.