Sonntag, 17. Juni 2012

17.06.12 - London nach Carlisle

Peter
Km 38248: Sonntag 17.06.2012

Kleine Pause unterwegs
Endlich Richtung Schottland und das nicht allein. Nicht dass ich ein Problem mit dem Alleinfahren hätte, aber in Begleitung einer lieben Weggefährtin macht die Reise viel mehr Spaß. Schon bei den VAD in Zell 2011 hatte Ines Interesse angemeldet, anschließend an London, nach Schottland mitzufahren. Auch meine Frau Elvira und Chessi wären noch mit von der Partie gewesen, mussten aber dann absagen, so dass nur wir Beide übrigblieben. Unser Ziel an diesem Tag war Dalston, vier Meilen vor Carlisle. Eine Arbeitskollegin von Ines stammt von dort und sie vermittelte uns die erste Übernachtung bei ihren Eltern. Wir wurden von ihnen sehr herzlich, trotz später Stunde gegen 22:00 Uhr, aufgenommen. 

Erste Etappe mit Ines 597 Km in 11:00 Stunden




Samstag, 16. Juni 2012

16.06.12 - London


Peter
Km 38112: Freitag 15.06.2012, Samstag 16.06.2012

Parkplatz vorm Haus
Immerhin hatten wir unter uns auf dem Uni-Gelände unseren Spaß. Dass natürlich das Abstellen der Vespas auf dem Campus auch nicht erlaubt war kümmerte uns in keinster Weise. Ein Security-Mitarbeiter meinte sogar um 23:00 Uhr abends wir müssten zu Dritt alle ca. 800 abgestellten Vespas sofort entfernen. Das kleine Rumpelstilzchen hatte aber Pech. 
Das Frühstück war auch nicht so schlecht, auch wenn der Ansturm der Vespisti das Personal in Schwierigkeiten brachte. Die Zimmer brauchten wir ja auch nur zum Schlafen, daher genügte auch die einfache Einrichtung. Aber man hat ja noch in jedem Stockwerk der Studentenunterbringungen eine Küche. Schöne Abende bei Bier, Whisky, Chips und jede Menge netter Gespräche machten Alles wieder Wett. Das Zusammensein mit lieben Menschen ist für mich sowiso mehr wert als Irgendwelche Events. 

Das Positivste am VWD-Gelände war die kleine Werkstatt im Zelt, die den Auspuff von meinem Silberengel wieder auf Vordermann gebracht haben. Kosten je Reparatur pauschal  20 Pfund plus Material egal was fehlte. Ein super Service. 

Aufenthalt in London 136 Km

Freitag, 15. Juni 2012

15.06.12 - London


Peter
Km 38112: Freitag 15.06.2012

Der Parkplatz
Die VWD London 2012 war ja jetzt nicht gerade das Gelbe vom Ei. Katastrophale Organisation, keine Information und keine informierten Ansprechpartner. So Etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Vielleicht bin ich auch zu sehr verwöhnt von Franz mit seiner Truppe aus Zell am See bei den Vespa Alp Days, oder von den Italienern wie in Treviso bei der Vespa Family Week 2008. Oder von diversen Treffen wie Kühedorf oder Celle.
Da gehts hinter
Ein kilometerlanger Fußmarsch vom Parkplatz zum Veranstaltungsort ohne Hinweisschilder. Das „Vespa Village“ bestand aus Zelten, die teilweise nicht betreten werden durften. Auf dem gesamten Gelände Alkohol- und Rauchverbot. Eine katastrophale Ausfahrt am Samstag ins Umland von London ohne Straßensperren und Absicherungen. Die Polizei sorgte nur dafür, dass die Kolonne der Vespisti auseinandergerissen wurde, so dass Einige die Rückfahrt zum Veranstaltungsgelände erst anhand eines Stadtplans wieder suchen mussten. Absolut abgefahren.

Donnerstag, 14. Juni 2012

14.06.12 - Calais - London

Peter
Warten auf die Fähre
Km 37952: Donnerstag 14.06.2012 08:00 Uhr
Die Kreidefelsen
Die erste Fähre nicht geschafft. Alles ausgebucht. Kein Wunder, zu den Autos und Wohnwagen gesellten sich unzählige Vespas aus allen möglichen Ländern. Immerhin ein kleiner Smalltalk mit Marco und seinen Freunden aus Mannheim, die die erste Fähre schon vorgebucht hatten. Bei einem Kaffee verging die Zeit ja auch bis zum Check in. Pünktlich um 11:00 Uhr legte dann meine Fähre ab. Herrliches Wetter und eine ruhige See liessen die Überfahrt genießen. Langsam kamen die Kreidefelsen in Sicht. Das erste Mal sah ich die Küste mit eigenen Augen, nicht nur von Bildern. Aus technischen Gründen konnte die Fähre nicht pünktlich in Dover anlegen, so dass wir vor der Kulisse der Kreidefelsen einige Runden drehen mussten. War ja auch nicht so schlecht und außerdem hatte ich ja genug Zeit. Schließlich um 13:25 Uhr legten wir dann an. So, endlich Britischen Boden unter den Füßen. Die ersten Meter im Linksverkehr waren noch sehr unsicher, aber mit der Zeit lernt man es schon. Einfach mit dem Verkehr mitschwimmen.
Samphir Hoe
Kurz nach Dover machte ich gleich einen kleinen Abstecher zum Assichtspunkt Samphir Hoe, einem Naturschutz Reservat, direkt am Meer unter den Klippen. Von unten sahen sie noch imposanter aus. So, aber jetzt direkt nach London. Dank Autobahn und Navi kam ich um 16:00 Uhr an der St. Mary Universität in London an.
Nur 160 Km in 08:00 Stunden, aber mit schöner Überfahrt über den Kanal und top Wetter.

Mittwoch, 13. Juni 2012

13.06.12 - Heimsheim - Calais

Peter
Km 37086: Mittwoch 13.06.2012 07:45 Uhr
Abfahrt wieder bei Nieselregen. Ich liebe feucht L. Ein langer Tag stand bevor. Rauf auf die Autobahn und ab. Eigentlich wollte ich ja nicht durch Frankreich, aber plötzlich bin ich da. Wohl bei Karlsruhe die falsche Abfahrt genommen. Was solls, irgendwann komme ich ja Richtung Saarbrücken. Außerdem schien die Sonne, was für eine Wonne. Über Luxenburg, Namur und Brüssel ging es weiter nach Ostende. Endlich Wasser in Sicht. Ostende lädt jetzt nicht unbedingt zu einer Übernachtung ein. Überall nur Hotelbunker, einfach schrecklich. Ich entschloß mich direkt nach Calais zu fahren, um am nächsten Tag gleich die erste Fähre nehmen zu können. Im Hotel Baladins um 22:00 Uhr fand ich dann nach kurzer Suche und auf Empfehlung von Vespisti aus Belgien ein Schlaflager.
Längste Strecke der Fahrt mit 866 Km in 14:15 Stunden